Der programmatischen Werbelandschaft stehen bedeutende Veränderungen bevor, die vor allem auf das Ende von Third Party Cookies durch Google zurückzuführen sind. Dadurch rücken bestimmte Themen im nächsten Jahr verstärkt in den Fokus.
Eines ist ganz klar: das Ende der Third Party Cookies setzt ein deutliches Umdenken in der Programmatic-Advertising-Branche voraus. Das zielgerichtete Targeting muss nun über andere Lösungen erreicht werden. Doch Panik muss niemand haben – der Markt bietet viele Möglichkeiten, Werbekampagnen erfolgreich, personalisiert und zielgerichtet zu vermarkten.
Lösungen, die an Bedeutung gewinnen
Durch das Wegfallen der Third Party Cookies rücken First-Party-Daten verstärkt in den Fokus. Sie eignen sich für ein nutzerzentriertes Targeting, da sie direkt auf der Seite, auf der ein User agiert, gesammelt werden. So können Publisher leichter verstehen, wie Nutzer mit ihren angebotenen Produkten und Dienstleistungen agieren, um personalisierte Anzeigen auszuspielen.
Zudem wird kontextuelles Targeting einen Aufschwung erleben. Werbung wird dabei passend zu den Inhalten auf einer Website gezielt an User ausgespielt. Um die Klickrate zu steigern und Verbindungen mit unerwünschten Inhalten zu verhindern, müssen Werbetreibende Publisher nach spezifischen Kriterien auswählen.
Das Cookie-Aus wird außerdem dazu führen, dass Identity Solutions an Bedeutung gewinnen. Für Publisher wird es immer entscheidender, ihre Nutzer durch Logins an hochwertige Produkte zu binden. Eine gut durchdachte Strategie für First-Party-Daten in Verbindung mit Data Clean Rooms und Identity Solutions wird auch in einer Zeit ohne Drittanbieter-Cookies zum Erfolg der Branche beitragen.


